Grundlegende
Werke
Die so entstandenen Bücher
bilden die Grundwerke der Spiritistischen Lehre:
- Das Buch der Geister
(1857) — stellt die Grundzüge der Lehre dar und beschäftigt
sich mit Themen wie Gott, Seele, Universum, Mensch,
Tieren, Kultur, Moral und Religion.
- Das Buch der Medien
(1861) — stellt die der Kommunikation über ein Medium
zu Grunde liegende „Mechanik“ der Geisterwelt dar,
Techniken, die von Medien entwickelt werden können usw.
- Das Evangelium nach dem
Spiritismus (1864) — Kommentiert die Evangelien und
geht besonders auf Stellen ein, die nach Ansicht von
Kardec ein ethisches Fundament zeigen, das von allen
Religionen und philosophischen Systemen geteilt wird. Es
war das erste religiöse Buch, das Leben auf anderen
Planeten annimmt. Dabei wird Jesus Aussage „Im Haus
meines Vaters gibt es viele Wohnungen.“ (Johannes
14:2) entsprechend interpretiert
- Der Himmel und die Hölle
(1865) — Eine didaktisch aufbereitete Serie von Gesprächen
mit den Seelen Verstorbenener, die eine Verbindung
zwischen den Leben, die sie führten, und ihrem Befinden
im Jenseits herstellen soll.
- Die Genesis nach dem
Spiritismus (1868) — versucht Religion und
Naturwissenschaft in Einklang zu bringen und beschäftigt
sich mit drei Hauptproblemfeldern: Dem Ursprung des Universums
und des Lebens, Wundern und Hellsehen.
Obwohl diese Bücher von 1857
bis 1868 veröffentlich wurden, stellen sie auch heute noch
die Grundlage der spiritistischen Lehre dar. Sie wurden in 30
Sprachen übersetzt.
Kardec schrieb auch eine kurze
Einführung („Was ist der Spiritismus?“) und gab ab Januar
1858 eine monatliche spiritistische Zeitschrift mit
verschiedenen spiritistischen Themen heraus („Revue
Spirite“). Seine Aufsätze und Artikel wurden gesammelt und
postum veröffentlicht. Die "Revue Spirite"
erscheint auch heute noch.
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